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Donnerstag, 13. November

19:00 Uhr/P1
 ELBPHILHARMONIE KOMPASS
Klangradar 3000- Schüler komponieren

Musikprofilkurs 12 des Wilhelm-Gymnasiums
Jelena Dabić Komponistin

»Greatest Hits« hat natürlich auch den Nachwuchs auf dem Schirm: Im Rahmen des Projektes »Klangradar 3000« beschäftigten sich Schüler des Hamburger Wilhelm-Gymnasiums mit Beat Furrers Werk »Xenos III«. Von Juli bis November 2014 erarbeiten die Schüler mit der Komponistin Yelena Dabić eigene Musikstücke, nachdem sie in die musikalische Welt des österreichischen Komponisten eingetaucht sind. Das Ergebnis präsentieren sie eine Stunde vor dem Konzert mit dem Ensemble Resonanz um 20.00 Uhr.

Veranstaltungsdetails

 ELBPHILHARMONIE KOMPASS
Auch Kinder kommen in den Genuss der diesjährigen »Greatest Hits«: mit einer modernen Kinderoper nach James Krüss und Kompositionsprojekten für Schüler.

Klangradar eröffnet Schülern die einzigartige Möglichkeit, experimentelle und zeitgenössische Musik auf interaktive Weise zu entdecken. Im Rahmen von »Greatest Hits« entdecken Schüler gleich in zwei Projekten ihre Fähigkeiten im Komponieren. »Klangradar 3000 – Schüler komponieren« wird gefördert durch die Behörde für Schule und Berufsbildung und Feldtmann Kulturell unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung. »Klangradar 3000 – Schüler komponieren« ist eine Kooperation des Landesmusikrats in der Freien- und Hansestadt Hamburg e.V. und Elbphilharmonie Kompass.

© Jann Wilken

© Jann Wilken

© Jann Wilken

© Jann Wilken

© Jann Wilken

© Jann Wilken

20:00 Uhr/K2
 BEAT FURRER
Ensemble Resonanz • Beat Furrer

Ensemble Resonanz
Adam Weisman Schlagzeug
Johannes Fischer Schlagzeug
Dirigent Beat Furrer

Beat Furrer: Time out II
Georg Friedrich Haas: Open Spaces II
Dieter Ammann: stellen
Beat Furrer: Xenos III

Im zweiten Konzert des Beat-Furrer-Schwerpunktes ist Furrer als Dirigent eigener und fremder Werke zu erleben. Für sein Konzert mit dem Ensemble Resonanz hat sich der in der Schweiz geborene, seit langem in Wien lebende Furrer die Werke zweier alpenländischer Kollegen ausgesucht: Neben Furrers »Xenos III« und »Time out 2« stehen die mikrotonale Studie für Streicher und Schlagzeug »Open Spaces« des Österreichers Georg Friedrich Haas und »stellen« für 14 Streicher vom Schweizer Komponisten Dieter Ammann auf dem Programm.

Gefördert durch Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

Veranstaltungsdetails

 BEAT FURRER
Der in Wien lebende Schweizer Komponist zählt zu den Größen der Szene. In zwei Konzerten stellt er auf Kampnagel seine faszinierende Musik vor, die sich in ihrer Vielseitigkeit an der menschlichen Stimme orientiert.

Das Hamburger Ensemble Resonanz spannt den Bogen von Tradition zu Gegenwart und sucht den Kontrast und die Verbindung zwischen alten und zeitgenössischen Meistern. Mit Spielfreude und auf höchstem musikalischen Niveau widmet sich das Ensemble der Entwicklung neuen Streicherrepertoires und der eigenen und zeitgemäßen Interpretation großer Meister. So bildet das Ensemble die Schnittstelle zwischen Kammerorchester und Solistenensemble und ist auf den Bühnen der führenden europäischen Konzerthäuser ebenso vertreten wie auf Festivals für Neue Musik. Auf Konzertreisen nach Wien, Salzburg, Paris, Venedig, Amsterdam sowie von Indien über New York bis nach Mexiko lässt es ein begeistertes internationales Publikum zurück. Partner des Ensembles sind nicht nur namhafte Solisten und Dirigenten, sondern auch Medienkünstler, Regisseure sowie darstellende und bildende Künstler. In den letzten Jahren waren dies u.a. Beat Furrer, Fazιl Say, Imre Kertész, Matthias Goerne, Roger Willemsen, Peter Rundel, Helmut Lachenmann, Rebecca Saunders, Reinhard Goebel und der RIAS Kammerchor.

Der Schweizer Komponist Beat Furrer zählt zu den bedeutendsten Vertretern der Neuen Musik. Seine Werke haben ihren festen Platz in den Programmen der großen Konzerthäuser, Ensembles und Festivals der Welt, darunter die Donaueschinger Musiktage, Wien Modern oder das Opernhaus Zürich. Erst im vergangenen April erhielt Furrer, der 1954 im Schweizer Schaffhausen geboren wurde und in der Nähe von Wien lebt, den hochdotierten Großen Österreichischen Staatspreis; die wichtigste Auszeichnung des Landes wird jährlich einem Künstler für hervorragende Leistungen verliehen. Beat Furrer, der mit dem Klangforum Wien 1985 eines der weltweit führenden Ensembles für aktuelle Musik mitbegründet und geleitet hat, ist überzeugt: Die Gesellschaft braucht Komponisten, um die Wahrnehmung der Menschen lebendig zu halten. Die Überwindung von Klischees über Neue Musik liegt ihm dabei besonders am Herzen.

Ensemble Resonanz © Tobias Schult

Ensemble Resonanz © Tobias Schult

Johannes Fischer © Boris Breuer

Johannes Fischer © Boris Breuer

Beat Furrer © Heribert Corn

Beat Furrer © Heribert Corn

22:00 Uhr/Kampnagel Vorhalle
 ePhil XL
Robin Fox

»RGB Laser Show«

Die Reihe »ePhil« hat in diesem Jahr XL-Format mit Raum für große Shows und große Namen. Den Anfang macht Robin Fox mit seiner Drei-Farben-Laser-Show »RGB« (Rot-Grün-Blau). Der Australier produziert Feuerwerke für die Ohren und Beats für die Sehnerven. Elektrische Signale übersetzt Fox direkt in Laserblitze und Rhythmen; Licht und Klang werden synchronisiert. Man sieht, was man hört. Das Gesamtergebnis ist eine Reflexzonenmassage für den Sinnesapparat; Fox selbst nennt es einen »audio-visuellen Maelstrom«.

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 ePhil X
Als Reihe für elektronische Musik längst über die Grenzen Hamburgs bekannt, bei den »Greatest Hits« nun im XL-Format. Mit dabei: Robin Fox, Mouse on Mars und Tim Hecker.

Robin Fox arbeitet als audiovisueller Künstler in unterschiedlichsten Sphären: von der musikalischen Live-Performance bis hin zu Kunstprojekten im öffentlichen Raum. Seine Auftritte begeistern das Publikum verschiedenster Lager und auf der ganzen Welt – von der Yokohama Triennale, über das Musica Genera Festival (Warschau), MUTEK Montreal, das Donau Festival (Krems) oder das Festival Nemo (Paris) und werden mit Preisen wie dem englischen Future Everything Award und dem australischen National New Media Art Award ausgezeichnet. Als visueller Künstler hat Fox in wichtigen Kunsthäusern und Galerien ausgestellt, darunter das Centre for Contemporary Photography (Melbourne), die Gallery of Modern Art (Brisbane) und das Salamanca Arts Centre (Hobart). Seine Arbeiten umfassen u.a. ein Outdoor-Beamer-Projekt in Salamanca, eine Klang-Tanz-Arbeit mit kinetischen musikalischen Skulpturen für das Melbourne International Arts Festival 2013 und das Sound- und Light-Design für Lee Serles »SYNC« an der Oper Lyon. Robin Fox hat mit einigen der führenden Künstlern und Regisseuren unterschiedlicher Genres zusammengearbeitet, darunter Jon Rose, Jérôme Noetinger, Oren Ambarchi und Lasse Marhaug, Gideon Obarzanek, Antony Hamilton, Lucy Guerin und Stephanie Lake.

Robin Fox © Sam James

Robin Fox © Sam James

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