Mittwoch, 1. November 

18:30 Uhr / P1

Symphony Device

Tempo Reale Konzept

Tempo Reale: Symphony Device / Sound Theatre for Machines

Ein ganz spezielles Projekt rahmt das Eröffnungskonzert des Festivals ein: Das als »Klangtheater« bezeichnete Projekt »Symphony Device«, in dem die Elektrokünstler des einst von Luciano Berio in Florenz gegründeten Musikzentrums Tempo Reale eine moderne und äußerst spezielle Sinfonie aufführen. Denn statt eines klassischen Orchesters kommen auf der Bühne diverse technische Apparate zum Einsatz – darunter ein Drucker, ein Oldschool-Telefon mit Wählscheibe und Scanner.

Tickets €9

Veranstaltungsdetails

Video: Tempo Reale – Symphony Device

Video: Tempo Reale – Symphony Device

Tempo Reale »Symphony Device«

Tempo Reale »Symphony Device« © Andrea Avezzu

Tempo Reale »Symphony Device«

Tempo Reale »Symphony Device« © Andrea Avezzu

Tempo Reale

Tempo Reale »Symphony Device« © Andrea Avezzu

20 Uhr / K6

Eröffnungskonzert

Klangforum Wien
Vera Fischer Flöte
Olivier Vivarès Klarinette
Peter Böhm Klangregie
Florian Bogner Klangregie
Dirigent Peter Eötvös

Peter Eötvös: Shadows
Peter Eötvös: Sonata per sei
***
Peter Eötvös: Chinese Opera

»Ich schreibe für ein Publikum, nicht für die Schublade«, sagt Peter Eötvös über sich und seine Musik. Und das, im allerbesten Sinne, hört man auch. Denn obwohl der ungarische Komponist einst eng mit Neue-Musik-Größen wie Stockhausen und Boulez zusammenarbeitete, einer musikalischen Schule oder Strömung hat er sich nie angeschlossen. Deshalb klingt seine Musik so individuell wie authentisch und so direkt wie klangsinnlich. Dieser unmittelbare Zugang zum Publikum ist Eötvös ein besonderes Anliegen, und genau das verfolgt der diesjährige Residenzkünstler der Elbphilharmonie nun auch im Eröffnungskonzert von Greatest Hits, in dem er zusammen mit den renommierten Spezialisten vom Klangforum Wien gleich drei eigene Werke zur Aufführung bringt.

Den Auftakt macht sein Doppelkonzert für Flöte und Klarinette »Shadows«, in dem sich die Klänge wie Objekte im Raum bewegen; gefolgt von der »Sonata per sei« für zwei Klaviere, drei Perkussionisten und Keyboard, in dem er seinem ungarischen Landsmann Béla Bartók huldigt. Zum Abschluss erklingt mit seiner »Chinese Opera« eines der faszinierendsten Werke des Dirigenten und Komponisten. Wer Peter Eötvös bereits vorab ganz nah erleben möchte, sollte sich nicht den »Talk im Kulturcafé« entgehen lassen, bei er einen Tag vor seinem Konzert über seine Musik sowie seine Elbphilharmonie-Residenz erzählt.

Gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung

Tickets €25

Veranstaltungsdetails

Peter Eötvös
Der aus Ungarn stammende Komponist, Dirigent und Professor ist einer der gefragtesten Interpreten und Kenner der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Er wurde 1944 in Transsylvanien geboren und erhielt sein Kompositionsdiplom an der Budapester Musikakademie und sein Dirigentendiplom an der Musikhochschule Köln. Seine Kompositionen werden weltweit von renommierten Klangkörpern und Opernhäusern aufgeführt. Seinen großen Opernerfolg mit »Drei Schwestern« konnte er mit »Le Balcon«, »Angels in America«, »Love and Other Demons«, »Lady Sarashina« und mit »Tragödie des Teufels« fortsetzen. Zwischen 1968 und 1976 war Eötvös Mitglied des Stockhausen Ensembles. 1978, einer Einladung Pierre Boulez’ folgend, dirigierte er das Eröffnungskonzert des IRCAM in Paris, und wurde zum Musikdirektor des Ensemble Intercontemporain ernannt, einen Posten, den er bis 1991 beibehielt. In der Saison 2017/18 ist er Residenzkünstler der Elbphilharmonie.

Klangforum Wien
24 Musikerinnen und Musiker aus zehn Ländern verkörpern im Klangforum Wien eine künstlerische Idee und eine persönliche Haltung, die ihrer Kunst zurückgeben, was ihr im Verlauf des 20. Jahrhunderts allmählich und fast unbemerkt verloren gegangen ist: einen Platz in ihrer eigenen Zeit, in der Gegenwart und in der Mitte der Gemeinschaft, für die sie komponiert wird und von der sie gehört werden will. Seit seinem ersten Konzert 1985 unter Leitung seines Gründers Beat Furrer hat das Klangforum Wien unversehens ein Kapitel Musikgeschichte geschrieben. Mehr als 500 Werke von Komponisten aus drei Kontinenten hat es uraufgeführt. Das Klangforum Wien könnte auf eine Diskografie von mehr als 70 CDs, auf eine Reihe von Preisen und Auszeichnungen und auf 2000 Auftritte in den erstklassigen Konzert- und Opernhäusern Europas, Amerikas und Japans, bei den großen Festivals ebenso wie bei jungen engagierten Initiativen zurückblicken – wenn das Zurückblicken denn seine Sache wäre.

Peter Eötvös

Peter Eötvös © Marco Borggreve

Klangforum Wien

Klangforum Wien © Claudia Prieler

22:30 Uhr / P1

Symphony Device

Tempo Reale Konzept

Tempo Reale: Symphony Device / Sound Theatre for Machines

Zum Abschluss des ersten Tages erklingt nochmal »Symphony Device«: In dem als »Klangtheater« bezeichneten Projekt führen die Elektrokünstler des einst von Luciano Berio in Florenz gegründeten Musikzentrums Tempo Reale eine moderne und äußerst spezielle Sinfonie auf. Denn statt eines klassischen Orchesters kommen auf der Bühne diverse technische Apparate zum Einsatz – darunter ein Drucker, ein Oldschool-Telefon mit Wählscheibe und Scanner.

Tickets €9

Veranstaltungsdetails

Video: Tempo Reale – Symphony Device

Video: Tempo Reale – Symphony Device

Tempo Reale »Symphony Device«

Tempo Reale »Symphony Device« © Andrea Avezzu

Tempo Reale »Symphony Device«

Tempo Reale »Symphony Device« © Andrea Avezzu

Tempo Reale

Tempo Reale »Symphony Device« © Andrea Avezzu

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